Vespa Velutina - die asiatische Hornisse
Hilf mit bei der Nestsuche
Die Asiatische Hornisse ist eine invasive Art mit relevanter Wirkung auf die heimische Biodiversität. Sie ist von der EU daher als invasive Art eingestuft und soll bekämpft werden.
Am besten gelingt dies bereits früh im Jahr, indem wir die frisch gegründeten Nester suchen und melden.
Die sogenannten Embrionalnester sind kleine Nester, die die Königin alleine baut und bewirtschaftet. Dafür sucht sie sich einen wettergeschützten Ort in geringer Höhe. Gern nimmt sie dabei Hausecken, Carports, Gartenhäuser oder Hecken. Zunächst baut sie ein ca. tennisballgroßes rundes Nest, welches unten offen ist. Dabei nutzt sie jegliche Art von Holz, so dass die Farbe variieren kann. Meist sind sie aber hell sandfarben.
Solch ein Nest kann verlassen aussehen. Die Königin ist auf der Suche nach Baumaterial und Futter teilweise lang unterwegs. Sitzt sie im Nest, ist auch nur schwer zu sehen. Eine Beobachtung über eine halbe Stunde sollte Gewissheit bringen, ob und was dort fliegt.
Wenn du ein Nest gefunden hast, störe oder entferne das Nest bitte nicht!
Melde dich bitte über dieses Formular oder per
bei mir.
Dies hat verschiedene Gründe:
- Müssen wir die Ausbreitung weiter möglichst vollständig in den amtlichen Melderegistern dokumentieren. Dies übernehme ich gern für dich.
- Wollen wir ganz sicher gehen, dass wir die Königin auch mit entfernen. Zerstören wir nur das Nest und “verpassen” die Königin, wird sie eventuell an einem anderen Ort ein neues Nest bauen, welches wir eventuell nicht finden.
- Besteht die realistische Chance, dass eine weitere Königin der asiatischen Hornisse versucht dieses Nest zu übernehmen. Beim Übernahmekampf wird eine Königin die andere töten. Egal welche Königin überlebt, es bedeutet ein Nest weniger.
- Eventuell beherbergt das Nest bereits erste Arbeiterinnen, die zu Verteidigung ausschwärmen und dich als Störer attackieren können.
Das Jahr beginnt - die solitäre Phase
Die Asiatische Hornisse (Vespa Velutina) breitet sich zunehmend aus und stellt eine Gefahr für heimische Insekten, insbesondere Bienen, dar. Früh entdeckte Embryonalnester können effektiv entfernt werden – dabei brauchen wir deine Hilfe!
Aktuell erwachen die Königinnen der Asiatischen Hornisse in ihren Winterquartieren und beginnen die neue Saison mit der Gründung von sogenannten Embrionalnestern.
Hierbei handelt es sich um kleine Nester, die die Königin alleine baut und bewirtschaftet. Dafür sucht sie sich einen wettergeschützten Ort in geringer Höhe. Gern nimmt sie dabei Hausecken, Carports, Gartenhäuser oder Hecken. Zunächst baut sie ein ca. tennisballgroßes rundes Nest, welches unten offen ist. Dabei nutzt sie jegliche Art von Holz, so dass die Farbe variieren kann. Meist sind sie aber hell sandfarben.
In der kugelförmigen Schutzhülle legt sie eine erste Wabe mit 10 bis 15 Zellen an, in die sie Eier legt. Diese werden zunächst von ihr gewärmt und nach dem Schlupf mit Eiweiß gefüttert, welches sie selber fängt. Diese Phase erfordert sehr viel Energie und Arbeit der jungen Königin. Baumaterial sammeln, Nest ausbauen, Beute fangen und Larven füttern.
Sobald die ersten Arbeiterinnen schlüpfen unterstützen sie die Königin bei diesen Arbeiten, so dass diese sich nach und nach auf das Eier legen fokussieren kann. Damit endet die solitäre Phase und geht über in die soziale Phase.
weitere Informationsquellen
in den letzten Jahren konnte eine kleine Gruppe von engagierten Hornissenberatern bereits einiges an Erfahrungen sammeln und hat viel getan für die Aufklärung in der Bevölkerung.
Hier findet sich eine kleine Aufstellung von weiteren Seiten, die sich mit der Velutina befassen.
Darüber hinaus geben auch die offiziellen Stellen Infos weiter:
- NABU
- Umweltbundesamt
- Infobrief des Fachzentrums Bienen und Imkerei in RLP



